Frauenpower in Ruanda

Gerade in Afrika arbeiten die Frauen mehr, als die Männer. Eine kulturelle Entwicklung, die in mehr Verantwortung für die Frauen münden muss. Denn immer noch werden Frauen diskriminiert, Töchter sind weniger willkommen als Söhne und haben schlechtere Entwicklungschancen.

In Ruanda schreitet die Entwicklung voran. Hier sind in den wichtigen Aemtern viel mehr Frauen vertreten, als in anderen afrikanischen Länder. Frauen gehen Projekte verantwortungsvoller an. Wenn Mikrokredite vergeben werden, so sind gemäss der Aussage von Muhammad Yunus, Frauen die sicheren Kreditnehmer. Deren Projekte sind meist überschaubar, realistisch und pragmatisch.

Mehrere Wirtschaftsforscher sind der Meinung, dass vor allem das Engagement der Frauen das Land nach den Völkermord wandelte. Viele Frauen haben es geschafft, als Unternehmer Respekt zu finden. 40% der Unternehmen Ruandas sind in weiblicher Hand.

Für eine Recherche hat Barbara Achermann die Situation der Frauen in Ruanda beschrieben und ein Buch veröffentlicht, ein Interview in der Aargauer Zeitung.
Frauenwunder in Ruanda

9 Gründe für eine Ruanda Reise

Die 9 Gründe für eine Reise nach Ruanda sind schnell genannt, sie ergeben sich aus den gastfreundlichen Menschen, der wunderschönen Natur und dem Engagement der Menschen. Oft wird Ruanda nur mit dem Berggorillas in Bezug gesetzt, doch weitaus interessanter ist das friedliche Landleben gepaart mit grossen Engagement das Land zu Wohlstand zu führen.

  • Gastfreundliche Menschen
  • Angenehmes Klima durch Höhenlage
  • Traditionelle Dörfer
  • Friedvolle Ueberwindung vom Bürgerkrieg
  • Hohes Engagement von Frauen aus Ruanda
  • Berggorilla
  • Vulkane mit traumhaften Seen
  • Schmackhafte exotische Speisen
  • Digitalisierungsideen in Kigali

Gerade bei letzteren Punkt sehen wir grosses Potential. Aus Kigali kommen vielleicht neue Ideen, wie die Digitalisierung zu bewältigen ist, ohne allzu sehr in Individualität zu verfallen.

Ein schöner Bericht für eine gute Reiseinfo erschien im Tagesspiegel:
Ruanda Land in den Hügeln

Sponsor Projekt – Diskutieren Sie mit

Diskutieren wir über Sponsoring

Ruanda hat eine Vereinbarung mit englischen Fußballclub getroffen. Als Hauptsponsor investiert das Land ca. 35 Millionen Dollar in den nächsten drei Jahren. Viele Leute werden sollen mit der Werbung „Visit Rwanda“ angeregt werden das Land zu besuchen.

Es ist ein mutiger Schritt, kontrovers diskutiert und vielleicht könnten die Gelder besser eingesetzt werden. Doch wer weiss das schon? Wie sieht die Strategie für den Tourismus aus?

Wenn eine Million Touristen Rwanda besuchen und für Reisen Geld ausgeben, dann sind die 35 Millionen eine kleine Summe. Doch wie sieht das aus bei einen Land mit 12 Millionen Einwohnern. Wie sehen die touristischen Möglichkeiten generell aus?

Sicherlich werden durch solch ein Engagement Energien freigesetzt, wie es jetzt bei mir der Fall ist. Ruanda kann sich als wichtiges Reiseland in Afrika entwickeln. Da braucht es für die Reisenden Informationen und engagierte Leute vor Ort. Wir bauen Länderseiten und Plattformen. Zusätzlich ist Tourismus unsere Leidenschaft.

Nun, die Investition ist getroffen, es geht darum das Beste daraus zu machen und dennoch zu einen Erfolg zu führen. Auch wenn uns andere Marketingmaßnahmen näher liegen.

Die Ausstellung auf Messen, Vorträge, die Zusammenarbeit mit gesellschaftlichen Gruppen, Förderung von Restaurants, Verständnis schaffen, Bücher schreiben. Doch vielleicht bringt gerade der Mut zu einer solchen Entscheidung entscheidende Impulse für den Tourismus.

Wir alle wissen, Tourismus kann nützliche Infrastruktur schaffen, wie Straßen, Verkehrsmittel, öffentliche Einrichtungen, gemütliche Restaurants, komfortable Hotels. Viele Menschen können dort ihren Lebensunterhalt bestreiten und die Investitionen sind oft überschaubar.

Es kommt auch zur Begegnung, zum Austausch von Lebenssituationen und in den meisten Fällen trägt Tourismus zum Frieden bei.